Modernisierung eines Forsthauses aus den 20er Jahren

Oberursel
Nordansicht der Modernisierung
Nordansicht der Modernisierung
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Leben im Altbau ist en-vogue. Die Modernisierung des Forsthauses aus den 20er Jahren war dabei der Versuch, klassische Architektur mit modernen Anforderungen des Wohnens und der energetischen Performance zu verknüpfen.

Das Haus steht stellvertretend für eine Vielzahl von Gebäuden und verfügt mit dem Sockel, dem Auflager der Dachkonstruktion, der klaren Fenstergliederung und der Fledermausgaube über sehr eigenständige Architekturmerkmale. Es strahlt eine gewisse Rationalität und Solidität aus. Die räumliche Einbindung erfolgt durch die verwendeten Materialien: der Sockel, Wege und Grundstücksbegrenzung bestehen aus Naturstein.

Mit einem Heizenergieverbrauch von 202 kWh/m²a bestand für das Gebäude das Ziel einer Modernisierung, die Rücksicht auf die vorhandenen architektonischen Potenziale nimmt. Über eine Energieberatung wurden die vorgegebenen Randbedingungen zur Beheizung des gesamten Gebäudes analysiert. Die Anforderungen an die Energieeffizienz sollten einhergehen mit einer behutsamen ästhetischen Weiterentwicklung. Daraus entstand das Sanierungskonzept mit folgenden Bausteinen:

Das Haus wurde in Übereinstimmung mit den Kriterien für Passivhäuser umgesetzt. Durch das aufeinander abgestimmte Konzept entsteht eine neue thermische Qualität, die zu hoher Behaglichkeit im Winter wie im Sommer führt. Der Wohnkomfort wurde spürbar verbessert.